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Wie du einen Call-to-Action erstellst – Beispiele

Call-to-Action: Definition und Besipiele

Kaufe jetzt oder nie! Das ist ein Call-to-Action oder eine Handlungsaufforderung. Dieser wird eingesetzt, damit du auf der Internetseite etwas bestimmtes tust. Es wird dadurch nicht immer mehr gekauft, bringt aber einige Vorteile mit sich. In diesem Beitrag erzähle ich dir, was Call-to-Action bedeutet, welchen Einfluss er hat und wofür du ihn wirklich brauchst. 

Was ist ein Call-to-Action?

Wenn ein Mensch einen Text gelesen hat, den Preis herausgefunden hat und sich zu einem Kauf entschieden hat, muss er geführt werden. Das bedeutet zum Handeln aufzufordern oder zu motivieren. Call-to-Action (CTA) ist ein Element, das eingesetzt wird, um den Webnutzer zu einer bestimmten Handlung zu motivieren. 

Beispiel Call-to-Action

Im letzten Artikel zur Erstellung einer Webseite habe ich dir Ida vorgestellt. Ida hat eine Webseite erstellt, auf der sie Ohrringe verkauft. Eine potentielle Käuferin kommt auf Idas Webseite. Sie hat schon den Text auf der Webseite gelesen und den Preis für die Ohrringe gesehen. Als nächstes entscheidet sie sich für die Ohrringe und möchte sie kaufen. 

Idas Aufgabe ist es, ihr dabei zu helfen. Ida sollte die potentielle Kundin dabei nicht manipulieren und nicht zum Kauf zwingen. Sie sollte ihr erklären, was sie dafür tun muss. Sie sagt in etwa: Findest du die Ohrringe schön? Dann drücke auf diesen Knopf und bestelle sie. Die Kundin macht es, wenn sie die Ohrringe tatsächlich haben möchte. 

Solche Transaktionen finden offline ganz ähnlich statt. Eine Frau geht in einen Laden und es werden ihr mehrere Modellen von Ohrringen gezeigt: mit roten Steinen, mit blauen Perlen oder ganz schlicht ohne alles. Die Verkäuferin zeigt sie ihr alle und fragt: Haben sie sich entscheiden? Welche möchten Sie nehmen? Wenn das Angebot passt, wird bezahlt.

Wenn ein Call-to-Action nicht da ist

Zurück zu Idas Webseite. Sie hat eine Interessentin für die Ohrringe auf ihrer Seite. Diese versteht aber nicht, wie sie die Ohrringe kaufen kann. Es sind Idas Kontaktdaten zu sehen und die Links zu den Social-Media-Kanälen. Die Interessentin denkt:  Soll ich anrufen, eine e-Mail schreiben oder zu Facebook gehen? Sie ist verwirrt.

In diesem Fall ist es schwer, sie zu motivieren, die Ohrringe zu kaufen. Dies wird als zeitaufwendig und kompliziert wahrgenommen werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Kundin nichts bestellen wird, steigt dadurch deutlich.

Damit diese Situation in Zukunft nicht passiert, sollte Ida ihren potentiellen Käufern erklären, wie sie bei ihr einkaufen können. Sie kann zum Beispiel schreiben: Wenn du Ohrringe kaufen willst, schreibe mir an diese E-Mail Adresse. Die potentielle Käuferin weiß jetzt, was sie tun muss. Das ist ein Call-to-Action.

CTA kann sowohl in einem Text als auch auf einem Button zu finden sein. Wenn er auf einem Button platziert ist, ist er kurz und prägnant formuliert. Du hast bestimmt folgende CTAs schon mehrfach gesehen: Newsletter abonnieren oder Bestellung aufgeben. Im Text hat man die Möglichkeit, längere Sätze als CTA zu benutzen. Man motiviert dadurch seinen Webnutzer dezenter zu einer bestimmten Handlung.

Text für dein Call-to-Action

In der Werbung werden alle mögliche Tricks eingesetzt, um Kunden dazu zu motivieren, etwas zu kaufen oder eine E-Mail-Adresse zu hinterlassen.

Du kannst oft folgende Calls-to-Action zu sehen bekommen: 

Rufen Sie uns direkt an.
Kaufen Sie jetzt für den besten Preis.
Die ersten Bestellung heute sind mit 10% Rabatt. Seien Sie die ersten. 
Abonnieren Sie unsere Newsletter und bekommen sie 20% auf Ihre erste Bestellung bei uns.

Ida kann natürlich auch folgenden Call-to-Action Text auf ihren Button schreiben: letzte Ohrringe bestellen. Sie findet mit diesem CTA genug Kunden, die bei ihr bestellen würden. Die Anderen würden vielleicht denken, dass Ida sie manipulieren möchte. Aus diesem Grund verzichten sie lieber auf die Ohrringe, da Ida damit für sie kein Vertrauen weckt.

Der Text sollte Webnutzer zu überzeugen, eine Handlung auf der Seite direkt durchzuführen.

Er beantwortet die Frage: Warum sollte dein Webnutzer auf CTA Button drücken? Schreibe besser eine Handlungsaufforderung so, als ob du dadurch etwas einem Freund von dir erklären möchtest. Baue dabei keinen Druck auf und gestalte diese so einfach, wie es geht. 

CTA Beispiele für Idas Webseite

Ida sollte ihren potentiellen Kunden helfen. Sie kann erzählen, was passiert, wenn diese auf ihren CTA Button drücken.

Eine E-Mail hinterlassen
Ich antworte dir selbst, bestätige deine Bestellung und bespreche die besten Lieferzeiten.

Ohrringe kaufen
Im weiteren Schritt kannst du Farben und Steine für deine zukünftigen Ohrringe aussuchen.

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Wichtig ist es, dabei aufrichtig zu bleiben und den Mehrwert aufzuzeigen, den die Kunden bekommen werden, wenn sie eine Handlung ausführen. Erstellst du einen nützlichen Newsletter, lade die Menschen dazu ein, diesen zu abonnieren. Fordere deine Leser auf, deine Beiträge zu teilen, wenn sie die interessanten Informationen auch für ihre Freunde für interessant halten. Aber mache es so, als ob du mit ihnen persönlich sprechen würdest.

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Fazit

Ich glaube daran, dass kein magischer CTA existiert. Du kannst die Menschen nicht zu einem Kauf zwingen. Es wird gekauft, wenn die Menschen dir Vertrauen, dein Produkt für nützlich halten und von deinem Preis überzeugt sind.  Du brauchst aber ein Call-to-Action, um konkret zu erklären, was man tun soll, wenn sie sich zu einem Kauf entschieden haben. Wenn der Webnutzer versteht, was er tun soll, um das Ziel zu erreichen, wird er eher auf deinen CTA-Button drücken. So ist es leichter für ihn zu handeln.

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