Überspringen zu Hauptinhalt

Ein Muss bei der Erstellung einer Website

Es gibt eine Sache, die vielen Selbstständigen Sorgen bereitet. Eine Website braucht Inhalte und zwar Bilder, Texte, Videos oder Illustrationen. Dies ist der Punkt, an dem sich der Erstellungsprozess stark in die Länge zieht. Die Inhalte werden ignoriert, wenig berücksichtigt und schlecht vorbereitet. 

Heute erzähle ich dir, welche Probleme du vermeidest, wenn du zu erst an den Content für deine Website denkst, auch wenn es manchmal keine Freude macht und Kopfschmerzen bereitet.

Wenn der Content für die Website fehlt

Egal, ob man eine Website selbst entwickelt oder jemanden beauftragt, diese Aufgabe zu übernehmen, werden Inhalte oft zu spät erstellt. Es läuft so: An dieser Stelle brauche ich eine Beschreibung für meine Dienstleistungen, deswegen schreibe ich ganz schnell irgendwas. Oder man nimmt sogar einen blinden Text, der keinen Inhalt liefert. Man geht davon aus, dass dieser später durch eigene Inhalte ersetzt werden wird.

Diese Vorgehensweise stört alle: den Webdesigner, dich und deine potentiellen Kunden. Denn am Ende bekommst du keine hochwertige Website. Sie erzeugt dann wenig Mehrwert.

Nutzlose Abschnitte 

Der Webdesigner hat entscheiden, dass sechs Vorteile deines Produkts auf der Website gezeigt werden sollen. Das Unternehmen hat aber eigentlich nur einen wirklichen Vorteil, der ist dafür aber sehr aussagekräftig. Dieses Alleinstellungsmerkmal muss auf der Website ausführlich dargestellt werden und die anderen fünf sollten einfach weggelassen. Oft werden aber  sechs Vorteile mit 3 Zeilen gefordert. So entsteht ein überflüssiger Abschnitt, bei dem die Inhalte aus dem Finger gesaugt werden. 

Zu wenig Informationen

Vorgefertigtes Webdesign setzt voraus, dass jeweils ein Bild und eine Beschreibung ausreichend für die zukünftige Website sind. Im Fall einer komplizierten Dienstleistung funktioniert dies nicht. Stattdessen braucht man eine ausführliche Beschreibung, die potentiellen Kunden hilft, das Angebot zu verstehen. Wenn man diese Tatsache ignoriert, verliert man in Zukunft viele potentielle Kunden, die die Seite verlassen werden, weil sie nichts verstehen, warum es genauer geht.

Wenn die Website selbst erstellt wird, sind Inhalte sind noch häufiger nicht vorbereitet. Man braucht dringend eine Website und erstellt sie selbst mit Hilfe eines Homepage-Baukastens. Während der unmittelbaren Erstellung schreibt man Texte und bereitet Texte vor. Dies führt dazu, dass dieser Teil der Arbeit stark vernachlässigt wird. Am Ende hat man zwar eine Website, aber diese ist im Grunde genommen halbfertig und inhaltsschwach. 

Besonders oft ist dieses Phänomen bei Kunstberufen festzustellen, zum Beispiel bei Fotografen. Sie haben hochwertige Bilder oder Objekte, die sie schnell hochladen und leicht zeigen können. Sie verkaufen mit Hilfe von Bildern und meinen, dass ihre Bilder für sie besser als Texte sprechen. Google braucht aber die Texte und rangiert solche Websites daher sehr schlecht.

Unpassender Format für die Inhalte

Wir brauchen ein Schema, dies haben wir aber nicht. Dies wurde nicht im Webdesign gezeichnet. Dafür haben wir zehn Icons und diese werden dann in die Website integriert. Oder du hast dir ein Layout ausgewählt, bei dem drei Bilder vorgesehen sind. Während der Suche nach Bildern hast du festgestellt, dass du nur zwei statt drei hast. Deine ganz Seite wurde aber für drei Bilder ausgelegt und jetzt muss du entweder ein Bild nehmen, das nicht passt oder das Layout muss verändert werden. 

Deine Inhalte sind das Fundament deiner Website. Damit musst du anfangen. Das ist der Ausgangspunkt für gutes Webdesign.

Entwicklung einer Website 

Damit deine Website dir und deinen Nutzern Mehrwert bringt, musst du zunächst überlegen, welche Informationen auf der Website zu finden sein sollen. Worüber willst du deinen Webnutzern erzählen? Welche Rolle spielt diese bestimmte Seite im Kauftrichter? 

Du musst dich fragen, was du zu deiner Website hinzufügen musst, damit der Webnutzer deine Website nicht sofort wieder verlässt. Anschließend entscheidest du, wie diese Informationen präsentiert werden: Geschichten, Videos, Bilder, Schemata, Listen oder Check-Listen. Erst dann setzt sich der Webdesigner hin und setzt es mit der Website um.

Die Entwicklung einer Website sollte folgendermaßen stattfinden:

Treffen der Entscheidung – welche Seiten sind nötig und welche Inhalte werden darauf zu finden sein

Vorbereitung der Inhalte  – Texte, Bilder, Videos und Illustrationen

 Entwurf deiner Website – wo werden die Inhalte auf der Website platziert

Gestaltung deiner Website – Webdesign

Ausführung – Webseite geht live

Mit dieser Vorgehensweise bekommst du eine Website, die die Aufgaben deines Business löst. Webdesign dabei macht das Ganze nicht einfach hübscher, sondern hilft die wichtige Informationen zu finden und wahrzunehmen. 

Wenn ich Websites für meine Kunden erstelle, fange ich mit dem Webdesign dann, nachdem alle Bilder vorbereitet und Texte geschrieben wurden. So  haben sowohl meine Kunden als auch die Kunden meiner Kunden mehr Mehrwert davon. 

Avatar

Kommentieren

Dieser Beitrag hat 0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

An den Anfang scrollen

Abonniere mich für neue Artikel und Angebote!

Trage dich hier zum Newsletter ein